Landes-Akkordeon-Orchester Hessen  


Das Landes-Akkordeonorchester Hessen sucht Förderer

Die Ziele des LAOH: Das LAOH stellt eine Initiative zur musikalischen Weiterbildung von jungen Akkordeonisten, Orchesterleitern und Akkordeonlehrern im Landesverband Hessen des Deutschen Harmonikaverbandes (DHV) dar. Eines der Hauptziele dieses Auswahlorchesters ist es, im Rahmen einer "mobilen Akademie" die personelle Infrastruktur innerhalb der Laienmusik im Bereich Akkordeon auf einem hohen Niveau zu erhalten und weiterzuentwickeln. Darüberhinaus gilt die besondere Aufmerksamkeit der Pflege und Steigerung des Ansehens des Musikinstrumentes Akkordeon. Das Orchester demonstriert, daß das Akkordeon neben der Reihe der klassischen Musikinstrumente als ein vollwertiges und seriöses Musikinstrument mit der vollen Bandbreite musikalischer Ausdrucksfähigkeit ausgestattet ist. In diesem Zusammenhang setzt sich das LAOH die Förderung und Aufführung anspruchsvoller und musikalisch hochwertiger Bearbeitungen und Originalkompositionen zum Ziel. Dabei werden ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung verfolgt.

Die Entwicklung des LAOH: Das Orchester wurde 1995 von einer Gruppe engagierter Privatpersonen nach intensiver Diskussion und Vorbereitungsarbeit quer durch alle betroffenen Gremien in enger Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Harmonika-Verband (DHV), dem Deutschen Akkordeonlehrerverband (DALV) und dem Landesmusikrat Hessen (LMR) ins Leben gerufen. Es hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Für die Mitwirkung in diesem Auswahlorchester können sich in jedem Projektjahr bis zu 35 Spieler aus ganz Hessen qualifizieren. Die Arbeit des Orchesters ist in jedem Projektjahr in vier bis fünf Arbeitsphasen á zwei bis drei Tagen (sogenannte Probewochenenden) aufgeteilt. Das innerhalb jedes Projektjahres bis auf professionelles Niveau einstudierte Konzertprogramm wird normalerweise in insgesamt drei bis vier öffentlichen Konzerten zur Aufführung gebracht. Die Resonanz des Fachpublikums und die Kritiken sind in der Regel durchweg hervorragend.

Die Organisation und derzeitige Finanzierung des LAOH: Um den organisatorischen "Overhead" in der Anfangsphase gering zu halten, hat sich das Orchester eine gemeinnützige, kostensparende und rechtsfähige Organisationsform innerhalb eines gemeinnützigen Trägervereines gegeben. Der Verein verfolgt mit der Übernahme der Trägerschaft des Orchesters keinerlei eigenwirtschaftliche Zwecke. Die organisatorischen Arbeiten werden von ehrenamtlichen Mitgliedern im Orchestervorstand durchgeführt. Das Orchester hat innerhalb jedes Projektjahres einen finanziellen Gesamtbedarf von ca. EUR 15.000. Die Kosten setzen sich aus den Kosten für die vier Arbeitsphasen (ca. EUR 10.000) und den Kosten für die vier Konzerte (ca. EUR 5.000) zusammen. Die Konzerte tragen sich leider nur selten selbst. Der Anteil, der auf die Finanzierung der Arbeitsphasen entfällt, wird größtenteils von den 25-35 Orchestermitgliedern aufgebracht. Je nach Haushaltslage des Landes Hessen erhalten die Mitglieder jährlich einen kleinen Zuschuß aus Landesmitteln. Die Restbelastung von etwa EUR 300 pro Mitglied ist jedoch nicht dauerhaft aufrechtzuerhalten, da allein die zeitliche Belastung das Engagement der durchweg sehr motivierten und hochqualifizierten Auswahlspieler schon sehr strapaziert und darüberhinaus in vielen Fällen auch Urlaubstage geopfert werden müssen. Aus diesem Grund geht das Orchester einen neuen Weg und strebt eine privatwirtschaftliche Förderung an.

Was wir bieten / was wir benötigen: Da das Orchester nicht zuletzt auch das Land Hessen, seine Kultur und seine Regionen repräsentiert, wird derzeit die Unterstützung eines hessischen Förderers oder Förderkonsortiums angestrebt, um die wirtschaftliche Zukunft des einzigartigen Orchesterkörpers zu sichern. Gesucht wird nach einem bzw. einigen wenigen potenten privatwirtschaftlichen Förderern, so daß die Finanzierung mit max. zwei bis drei Partnern sichergestellt werden kann. Im Gegenzug können Förderer innerhalb der Konzerte auf geeigneten Werbeflächen sowie in den Konzertprogrammen, auf den Plakaten sowie in allen sonstigen Veröffentlichungen des Orchesters entsprechend exponiert genannt werden. Je nach Höhe der Fördersumme ist auch je ein spezieller Auftritt pro Projektjahr im Auftrag des Förderers möglich (z. B. im Rahmen von Firmenveranstaltungen mit überregionaler Bedeutung, Aktionärsversammlungen etc.). Desweiteren besteht die Möglichkeit, Auftragskompositionen für das Orchester zu fördern (Kosten: ca. EUR 2500,- pro 15-20minütigem Werk) oder Stipendien für jugendliche Orchestermitglieder zu fördern (EUR 500,- pro Stipendium pro Projektjahr). Auch eine solche Förderung würde selbstverständlich bei allen Aufführungen und Veröffentlichungen entsprechend ausgewiesen werden.

Die Abwicklung: Sollte von potentiellen Förderern eine Förderung des LAOH erwogen werden, so steht der Vorstand des Trägervereins zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Die für das Orchester eingesetze Fördersumme ist steuerlich voll abzugsfähig. Falls gewünscht, wird das Orchester Bild- und Tonmaterial zur Verfügung stellen. Darüber hinaus kann zeitnah und transparent über die detaillierte Verwendung der Mittel informiert werden.